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🔐 Passwort-Generator

Sichere, zufällige Passwörter — Länge, Zeichensätze und Komplexität frei wählbar.

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🔒 Warum du keinen 08/15-Generator benutzen solltest

Die meisten „Passwort-Generator"-Websites machen zwei Dinge falsch: sie nutzen Math.random() (vorhersagbar) statt kryptografisch sichere Zufallszahlen, und sie schicken dein Passwort im Zweifel an irgendeinen Server. Beides machen wir nicht. Ein wirklich sicheres Passwort ist mindestens 16 Zeichen lang und mischt Groß-/Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Die Entropie (in Bit) sagt dir, wie viele Versuche ein Angreifer brauchen würde.

Unser Generator verwendet die Web Crypto API (crypto.getRandomValues) — das ist dieselbe API, die auch dein Browser für TLS-Schlüssel nutzt. Kein Math.random()-Mist, keine Server-Requests. Das Passwort entsteht in deinem Browser und verlässt ihn nie.

Faustregel aus der Praxis: Für Social Media reichen 12 Zeichen. Für dein E-Mail-Konto nimm 16. Fürs Online-Banking oder Admin-Zugänge: 20+ Zeichen mit allen Zeichensätzen (≥128 Bit Entropie) plus 2FA. Und für Server-Root-Zugänge legst du dir einfach einen Passwort-Manager zu und generierst 32 Zeichen.

Empfehlungen nach Systemkritikalität

Social Media: 12 Zeichen, 60 Bit.

E-Mail / Cloud: 16 Zeichen, alle Zeichensätze.

Banking / Admin: 20+ Zeichen, ≥128 Bit, plus 2FA.

Server / Root: 32+ Zeichen im Passwort-Manager.

Client-Side only — kein Server, kein Log

Das Passwort wird ausschließlich in deinem Browser generiert — kein Server-Request, kein Logging. Nach Verlassen der Seite ist es unwiederbringlich weg. Wir sehen es nicht, Google sieht es nicht, niemand sieht es.

Entropie — das Maß der Sicherheit

Die Entropie (in Bit) gibt an, wie viele Versuche ein Angreifer braucht. Ein 8-stelliges Passwort nur aus Kleinbuchstaben hat ~38 Bit — das knackt jeder Hobby-Hacker in Sekunden. Mit allen Zeichensätzen sind's ~52 Bit. Erst ab ≥128 Bit gilt ein Passwort als praktisch unknackbar. Unser Generator zeigt dir live, wie Länge und Zeichensätze die Entropie beeinflussen — spiel einfach mal mit den Einstellungen rum.

Web Crypto API — kein Math.random()

Die meisten Online-Generatoren nutzen Math.random() — deterministisch, nicht kryptotauglich. Unser Generator verwendet crypto.getRandomValues(), die hardwaregestützte Zufallsquelle deines Browsers. Das ist Industriestandard, keine Bastellösung.

Wann du den Generator brauchst

Drei typische Momente: Ein Root-Zugang muss neu vergeben werden, der WLAN-Key für Gäste soll nicht wieder dein Geburtsdatum sein, oder du brauchst ein API-Secret für eine neue Integration. Ein Klick, 32 Zeichen, fertig — und nichts verlässt den Browser. Das Passwort entsteht lokal und ist weg, sobald du die Seite schließt.

In 30 Sekunden zum Ergebnis

Länge auf mindestens 20 Zeichen stellen — bei kritischen Systemen auf 32.

Alle Zeichensätze aktivieren: Groß, klein, Zahlen, Sonderzeichen. Mehr Zeichensätze bedeuten mehr Entropie.

Auf „Generieren“ klicken und das Passwort direkt im Passwort-Manager speichern.

Zeichenkette oder Passphrase?

Beides ist sicher, wenn die Entropie stimmt. Eine Zufallszeichenkette mit 20 Zeichen aus allen Zeichensätzen bringt rund 130 Bit — praktisch unknackbar. Eine Passphrase aus vier bis fünf wirklich zufälligen Wörtern (zum Beispiel aus der Diceware- oder EFF-Wortliste) erreicht 52 bis 65 Bit — für Alltagslogins völlig ausreichend und viel leichter zu tippen. Für WLAN und Laptop-Login sind Passphrasen die bequemere Wahl, für Root-Zugänge und API-Secrets lieber die lange Zeichenkette.

Warum Web Crypto API (und nicht Math.random)?

Math.random() ist ein deterministischer Pseudozufallsgenerator — wer den Seed kennt, kann deine „zufälligen“ Passwörter nachrechnen. Die Web Crypto API (crypto.getRandomValues) nutzt dagegen eine echte Zufallsquelle aus Betriebssystem oder Hardware. Genau diese API verwenden Browser auch für TLS-Schlüssel. Du kannst also sicher sein, dass hier nichts vorhersagbar ist.

Häufige Fragen

Werden meine Passwörter gespeichert?

Nein. Die Generierung läuft komplett in deinem Browser — es gibt keinen Server-Request, das kannst du im Netzwerk-Tab der Entwicklertools nachsehen. Weder wir noch sonst jemand bekommt das Passwort zu sehen.

Wie lang soll ein Passwort sein?

Kommt auf den Schutzbedarf an: Social Media 12+, E-Mail und Cloud 16+, Admin- und Root-Zugänge 20+. Für kritische Systeme nimm 32 Zeichen plus einen Passwort-Manager.

Kann ich den Generator offline nutzen?

Ja. Sobald die Seite einmal geladen ist, funktioniert alles ohne Internet — zum Beispiel aus dem Browser-Cache. Du kannst die Seite sogar speichern und lokal öffnen, die Generierung braucht keinen Server.

Was ist Entropie?

Entropie ist ein Maß für die Unvorhersagbarkeit eines Passworts, angegeben in Bit. Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Zahl der möglichen Kombinationen. 80 Bit gelten als gut, 128 Bit als praktisch unknackbar — unser Rechner zeigt dir den Wert live an.

Warum ist ein Passwort-Manager besser als Merken?

Weil du dir dann nicht mehr zwei oder drei „gute“ Passwörter merken und überall wiederverwenden musst. Ein Passwort-Manager erzeugt für jeden Dienst ein einzigartiges, langes Passwort. Fällt ein Dienst, bleiben alle anderen Konten sicher — wiederverwendete Passwörter sind der häufigste Grund für Account-Übernahmen.

Quellen & Weiterlesen

Offizielle Empfehlungen: NIST SP 800-63B (Password Guidelines) und die BSI-Empfehlungen. Aktuelle Praxis-Tipps: Blog-Artikel Passwortrichtlinien 2026. Hashes zum Prüfen und Weiterverarbeiten generierst du mit dem Hash-Generator.