Hash berechnen
Hash
📝 Hash generiert? Jetzt Base64 codieren.
Text eingeben — Hash sofort berechnen.
📝 Hash generiert? Jetzt Base64 codieren.
SHA-256 ist der Standard. Alles clientseitig via Web Crypto API.
Dein Text verlässt nie den Browser.
Eine kryptografische Hash-Funktion nimmt einen beliebig langen Text und erzeugt daraus einen Fingerabdruck fester Länge — den Hash. Die entscheidende Eigenschaft: Selbst eine minimale Änderung der Eingabe (ein einziges Bit) produziert einen komplett anderen Hash (Avalanche-Effekt).
SHA-256 (Secure Hash Algorithm, 256 Bit) ist der meistgenutzte Hash-Algorithmus weltweit. Er bildet die Grundlage für TLS/SSL-Zertifikate, Bitcoin-Mining, digitale Signaturen und Passwort-Hashing. Ein SHA-256-Hash ist 64 Zeichen lang (Hexadezimal) und gilt nach heutigem Stand als kollisionsresistent.
SHA-512 arbeitet mit 512 Bit und 64-Bit-Wörtern — optimiert für 64-Bit-Prozessoren. Der Hash ist 128 Zeichen lang. In sicherheitskritischen Systemen (Militär, Finanzwesen, Langzeit-Archivierung) wird SHA-512 bevorzugt.
MD5 (128 Bit) und SHA-1 (160 Bit) gelten als kryptografisch gebrochen — es wurden Kollisionen nachgewiesen. Trotzdem sind sie noch weit verbreitet: MD5 für Datei-Integritätsprüfungen, SHA-1 in älteren Git-Repositories.
Die Hash-Berechnung erfolgt komplett clientseitig in deinem Browser über die Web Crypto API (crypto.subtle.digest) — kein Text wird an einen Server gesendet, nichts wird gespeichert.
Der Klassiker: Du hast dir gerade ein Linux-ISO oder ein Tool-Paket heruntergeladen und willst sicher sein, dass die Datei wirklich die ist, die der Anbieter ins Netz gestellt hat — kein korrupter Download, kein manipulierter Mirror. Oder du hast dieselbe Datei zweimal, einmal vom USB-Stick und einmal aus dem Backup, und fragst dich, ob sie identisch sind. Beides löst du mit einem Hash: Berechne den SHA-256-Wert beider Dateien und vergleiche. Hier bekommst du MD5, SHA-1, SHA-256 und SHA-512 komplett im Browser — ohne Installation, ohne Upload.
Wähle links den Algorithmus SHA-256 — den nutzen die meisten Anbieter für ihre Download-Prüfsummen.
Füge deinen Text ein oder kopiere den Inhalt kleiner Dateien direkt ins Feld. Für große Dateien (ISO, Installer) berechnest du den Hash lokal — etwa mit sha256sum datei.iso unter Linux oder Get-FileHash in PowerShell — und fügst ihn hier zum Vergleich ein.
Klicke auf „Hashen“ und vergleiche das Ergebnis Zeichen für Zeichen mit der Prüfsumme auf der Download-Seite des Anbieters. Stimmen beide überein, ist dein Download intakt.
Ein Hash ist eine Einbahnstraße: Aus „Hallo“ wird ein fester 64-Zeichen-String, aber aus dem String wird nie wieder „Hallo“. Verschlüsselung dagegen ist umkehrbar — mit dem richtigen Schlüssel bekommst du den Klartext zurück. Hashes sind deshalb perfekt für Integritätsprüfungen und Passwort-Ablagen: Die Datenbank speichert nur den Hash deines Passworts, beim Login wird der eingegebene Text gehasht und verglichen. Wichtig: Für Passwörter niemals MD5 oder SHA-1 — die gelten als gebrochen. Nutze dafür langsame, passwortspezifische Verfahren wie bcrypt oder Argon2.
SHA-256 ist heute der Standard für Downloads, Zertifikate und Signaturen — gibt ein Anbieter eine Prüfsumme an, ist es fast immer SHA-256. SHA-512 ist die 64-Bit-Variante: Auf 64-Bit-Systemen oft minimal schneller und mit doppelter Ausgabelänge, sinnvoll für die Langzeit-Archivierung. MD5 und SHA-1 sind kryptografisch gebrochen — es gibt nachgewiesene Kollisionen, bei denen zwei verschiedene Dateien denselben Hash erzeugen. Für interne Konsistenzprüfungen („Hat sich die Datei seit gestern geändert?“) sind sie okay, für Sicherheit niemals.
Nein. Ein Hash lässt sich nicht „entschlüsseln“ — es gibt schlicht keinen Weg zurück. Was Angreifer trotzdem tun: schwache Passwörter mit Rainbow-Tables oder Wörterbüchern durchprobieren und die Hashes vergleichen. Genau deshalb brauchen Passwörter langsame, salzbasierte Verfahren statt nacktem SHA-256.
Weil die Ausgabelänge fest ist: 256 Bit, also 64 Hexadezimalzeichen — egal ob du „a“ oder eine ganze Festplatte hashen würdest. Das ist die Definition einer Hash-Funktion: beliebige Eingabe, feste Ausgabe.
Nein. Die Berechnung läuft komplett lokal in deinem Browser über die Web Crypto API (crypto.subtle.digest). Es wird nichts an einen Server übertragen, nichts geloggt, nichts gespeichert.
Base64 ist eine umkehrbare Kodierung: Du kannst den Text jederzeit wieder dekodieren. Ein Hash ist eine Einbahnstraße — aus der Ausgabe kommt nie die Eingabe zurück. Wer Base64 braucht, findet hier den passenden Encoder/Decoder.
Empfehlungen zu Hash-Algorithmen kommen vom NIST (FIPS 180-4, SHA-2-Familie) und vom BSI (TR-02102-1). Den Unterschied zwischen Kodierung, Hashing und Verschlüsselung erklärt unser Blogbeitrag Encoding vs. Hashing vs. Encryption. Und um Base64-Daten zu dekodieren: Base64 Encoder/Decoder.