RAID konfigurieren
RAID-Ergebnis
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RAID-Level, Anzahl & Größe der Festplatten — nutzbare Kapazität sofort sehen.
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RAID 0 (Striping) verteilt Daten auf alle Platten — maximale Kapazität und Geschwindigkeit, aber keine Redundanz. Ein Plattenausfall zerstört alle Daten.
RAID 1 (Mirroring) spiegelt Daten 1:1 — halbe Kapazität, aber volle Redundanz. Ideal für Betriebssystem-Platten.
RAID 5 benötigt mindestens 3 Platten und verwendet verteilte Parität. Eine Platte darf ausfallen. Guter Kompromiss aus Kapazität und Sicherheit.
RAID 50 & 60 (Nested RAID) kombinieren Striping mit Paritätsgruppen. RAID 50 (RAID 0 über RAID 5) verträgt einen Plattenausfall pro Gruppe, RAID 60 (RAID 0 über RAID 6) sogar zwei pro Gruppe — ideal für große Storage-Arrays mit hoher Performance.
Ein Hardware-RAID-Controller (z.B. LSI/Broadcom, Adaptec) berechnet Parität auf einem dedizierten Chip — teuer, aber OS-unabhängig. Software-RAID (mdadm unter Linux, Storage Spaces unter Windows, ZFS) nutzt die CPU des Hosts. Moderne CPUs machen Software-RAID bei RAID 0/1/10 praktisch gleich schnell, bei RAID 5/6 mit Paritätsberechnung ist Hardware-RAID weiterhin schneller. Unser Rechner liefert die korrekten Kapazitätswerte für beide Varianten.
Typische Situation: Du bestellst einen neuen Server und willst 4 × 2-TB-Platten verbauen — aber RAID 5 oder RAID 10? Oder ein Kollege schaut auf dein 6-Platten-Array und fragt, warum aus 24 TB nur 20 TB nutzbar werden. Genau dafür ist der Rechner da: RAID-Level wählen, Platten und Größe eintragen, Nutzkapazität ablesen — inklusive Overhead und Effizienz.
RAID-Level wählen: 0, 1, 5, 6, 10, 50 oder 60.
Anzahl der Festplatten und ihre Größe in GB eintragen.
Nutzkapazität, Overhead und Ausfallsicherheit sofort ablesen — ohne Excel und ohne Taschenrechner.
Bis vier Platten und höchstens ein Ausfall: RAID 5 — die beste Balance aus Kapazität und Sicherheit. Werden die Platten groß (8 TB und mehr), dauern Rebuilds lange; dann ist RAID 6 die sichere Wahl, denn während eines Rebuilds läuft das Array unter Volllast und ein zweiter Ausfall wäre fatal. Steht Performance im Vordergrund oder sind die Platten ohnehin gespiegelt: RAID 10.
Redundanz kostet Kapazität: RAID 5 opfert genau eine Platte (Parität), RAID 6 zwei Platten (doppelte Parität), RAID 10 die Hälfte des Arrays (Mirror). Bei 4 × 2 TB heißt das: RAID 5 → 6 TB nutzbar, RAID 6 → 4 TB, RAID 10 → 4 TB. Der Rechner zeigt dir das auf einen Blick, bevor du die Platten kaufst.
Drei: Zwei Platten tragen die Daten, eine trägt die Parität. Mit drei Platten übersteht RAID 5 genau einen Ausfall. Mehr Platten erhöhen die nutzbare Kapazität, nicht die Ausfallsicherheit.
Nur als temporäre Speed-Lösung, zum Beispiel Rendering-Cache oder Spiele-Storage. RAID 0 hat keine Redundanz — ein Plattenausfall zerstört die Daten auf allen Platten des Arrays. Ohne Backup ist das ein Lotterielos.
Eine Ersatzplatte, die im Gehäuse steckt und bei einem Plattenausfall automatisch einspringt. Der Rebuild startet ohne manuellen Eingriff — praktisch für Server, die rund um die Uhr laufen. Zu Hause brauchst du das in der Regel nicht.
Nach einem Plattenausfall wird der Datenbestand aus den verbleibenden Platten plus Parität auf die Ersatzplatte neu aufgebaut. Bei großen Platten dauert das Stunden bis Tage — in der Zeit läuft das Array im Degraded-Modus, und ein weiterer Ausfall wäre kritisch.
Die offizielle Spezifikation liefert die SNIA (Storage Networking Industry Association). IOPS und Performance für dein Array berechnest du mit dem IOPS-Rechner. Praxis-Wissen: RAID-Level im Praxiseinsatz und Festplatten-Performance verstehen.
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